Leuchtende Augen am Schreibtisch
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2oder3 | Das Material | Alles für die 12 WochenZu zweit geht alles besser - oder zu dritt. Weil das auch für den Jesus-Lifestyle geht, darum starten wir hiermit das teensmag-Experiment 2oder3. · Druckansicht des Materials für die Wochen 1-8 (A3, PDF, 256 kb) 2oder3 | Woche 1Einander besser kennen lernen KapierenJesus-Nachfolger sind nie Einzelkämpfer, sondern Leute, die sich gegenseitig unterstützen, helfen, ermutigen, tragen und korrigieren. Die Bibel bezeichnet uns als »Kinder Gottes« – und das bedeutet auch, dass wir Geschwister sind! Deshalb ist in der Bibel auch ständig von Brüdern die Rede - und logischerweise sind auch die Schwestern gemeint. Klar, manchmal gibt’s auch Knatsch. Aber eigentlich halten Geschwister zusammen – und kennen sich total gut. AusprobierenKennenlernen braucht Zeit, Vertrauen und Nähe. Was haltet ihr von folgender Idee: Verabredet, dass euer erster Abend als 2oder3-Team ein Freundschaftsabend wird. Vielleicht könnt ihr euren Raum ganz gemütlich gestalten und am Anfang zusammen was Leckeres essen. Fragen- Was sind deine größten Stärken und Schwächen? VertiefenIn der griechischen Sprache zur Zeit des Neuen Testaments (NT) gab es drei unterschiedliche Wörter und Bedeutungen, wenn von »der Liebe« die Rede ist: - »Eros« // die leidenschaftliche, sexuelle Liebe zwischen zwei Menschen – kommt allerdings im NT nicht vor 2oder3 | Woche 2Jesus besser kennen lernen KapierenJesus-Nachfolger laufen nicht irgendeinem ominösen unbekannten Guru hinterher. Im Unterschied zu beinahe allen anderen Religionen glauben wir Christen an einen Gott, der auf uns zukam und zukommt – mitten in unser Leben hinein! Ein Gott, der sich uns bekannt gemacht hat. Als Gott und trotzdem gleichzeitig als Mensch mit Haut und Haaren, mit Gefühlen, Ängsten, Freuden, mit realen Bedürfnissen und der Sehnsucht nach Freunden: Jesus Christus. In Jesus können wir Gott begegnen und sehen, wie Gott ist. In Jesus hat sich Gott uns Menschen offenbart. Deshalb ist es total wichtig, dass wir Jesus immer besser kennen lernen! Wie geht das? Als Jesus vor ca. 2.000 Jahren über die Erde spaziert ist, kamen auch immer wieder Leute auf ihn zu, die ihn gefragt haben: »Wer bist du Jesus? Ich möchte dich gerne kennen lernen.« Und Jesus ging damals – genauso wie heute – gerne auf diesen Wunsch ein. Seine einfache und doch alles verändernde Antwort lautete: »Komm und sieh!« AusprobierenDie Idee für diese Woche lautet, dass jeder ein persönliches Tagebuch führt, in dem ihr aufschreibt, wo Jesus dir begegnet ist: in großen und kleinen Situationen, in anderen Menschen, in der Bibel, in Gedanken und Gefühlen oder in seiner Schöpfung. VertiefenWenn du dir in dieser Woche noch etwas mehr Zeit nehmen möchtest, um Jesus besser kennen zu lernen, kannst du mal deine Gedanken zu folgenden zwei Fragen aufschreiben: Was bedeutet mir Jesus? // Was habe ich schon mit Jesus erlebt? Und du kannst in Biografien nachlesen, welche Erfahrungen andere mit Jesus gemacht haben: Zum Beispiel »Die wahren Jesus Freaks« (Verlag Schulte & Gerth) oder »Der Auftrag« von Bruder Andrew (hänssler Verlag). 2oder3 | Woche 3Kreative Bibelleseaktion I KapierenDie Bibel ist Gottes Liebesbrief an uns Menschen! Natürlich ist die Bibel nicht vom Himmel gefallen, sondern stinknormale Menschen, die mit Gott Erfahrungen gemacht haben, haben über viele Jahrhunderte diese Jesus-Storys aufgeschrieben. Trotzdem ist das, was jetzt in unserer Bibel steht, kein Zufall. Gott hatte seine Hände im Spiel - lest mal nach in 2. Timotheus 3, 16. Wenn wir im Glauben wachsen wollen, ist es deshalb total wichtig zu wissen, was in Gottes Wort steht: was Gott so wichtig ist, dass er persönlich durch seinen Heiligen Geist dafür gesorgt hat, dass Menschen es aufgeschrieben haben und wir viele Hunderte Jahre (!) später immer noch diese göttlichen Gedanken lesen können. AusprobierenLest in dieser Woche (jeder für sich und trotzdem gemeinsam) die fünf Kapitel des Jakobus-Briefes – jeden Tag ein Kapitel. Überlegt euch jeden Tag, welcher Vers oder welche Aussage euch am meisten ermutigt, tröstet, erfreut, herausfordert oder überrascht. Bastelt euch eine Art Schatzkiste und legt jeden Tag einen Gegenstand, der diesen Vers symbolisiert oder einfach eine kleine Karte mit diesem Vers in diese Kiste. Bringt sie zu eurem gemeinsamen Treffen mit und erklärt euch gegenseitig euren Schatz.
VertiefenFür die engagierten Schatzsucher noch eine besondere Aufgabe: Versucht mal, möglichst viele Hintergründe zum Jakobusbrief herauszubekommen: Wer war dieser Jakobus? // Wann und an wen hat er diesen Brief geschrieben? // Was war sein Hauptanliegen? Was ist die Kernaussage dieses Briefes? Ihr könnt dabei im Internet, in der Bücherei/Bibliothek oder im Bibellexikon recherchieren oder ihr interviewt einfach mal euren Pastor oder andere schlaue Leute in eurer Gemeinde. Hilfreich sind auch die beiden kleinen »Bibel basics«-Bände von Jonathan Brant (Oncken-Verlag). 2oder3 | Woche 4Kreative Bibelleseaktion II KapierenSo ähnlich wie ein Kochbuch oder Lexikon kann man auch die Bibel nicht zu Ende lesen! Klar, man kann auch die Bibel mit etwas Disziplin und Geduld von vorne bis hinten durchlesen, aber man ist danach nicht fertig. Als Jesus-Nachfolger behält dieses Buch der Bücher unser ganzes Leben lang seine Bedeutung. Die Bibel ist nämlich ein »lebendiges Buch« und immer wieder neu entschlüsselt uns der Heilige Geist ganz individuell neue Geheimnisse – Aussagen, die mitten in unser Herz und unsere persönliche Lebenssituation treffen. Die Bibel zu lesen kann man mit dem Trinken vergleichen: Wir können noch so viele Liter in uns reinkippen – wir werden trotzdem immer wieder durstig werden. Und falls wir dann über längere Zeit keinen Nachschub bekommen, um unsren Durst zu löschen, werden wir verdursten. Genauso vertrocknen wir geistlich über kurz oder lang, wenn wir nicht mehr in der Bibel lesen. Unser Christsein und unsere Beziehung zu Jesus wird fad und staubig werden und unser Glaube verliert seine lebendige, lebensverändernde Kraft. AusprobierenDiese Woche machen wir ein Trink-Experiment: Mache dir eine vergrößerte Kopie von Psalm 119 mit allen 176 Versen und hänge ihn an deinen Kühlschrank. Jedes Mal, wenn du in dieser Woche etwas trinkst, schneidest du einen Vers dieses Psalms ab, liest ihn aufmerksam durch und klebst ihn auf eine Fläche: deinen Spiegel, eine Schranktür oder deine Pinwand. Mal schauen, ob die 176 Verse für eine Woche ausreichen ...! VertiefenHier kommt noch die besondere Herausforderung: Versucht diesen Psalm 119 so weit wie möglich auswendig zu lernen. An einem vorher vereinbarten Termin sagt ihr euch dann gegenseitig das Gelernte auf und der- bzw. diejenige in eurem Team, der/die am meisten Verse im Gedächtnis hat, wird von den anderen zu so viel Cola eingeladen, wie er trinken kann. 2oder3 | Woche 5Kreative Gebetsaktion KapierenInzwischen habt ihr einiges über euch erfahren - egal, wie gut ihr euch schon vorher kanntet. Ihr habt persönliche Gedanken ausgetauscht und Erlebnisse geteilt. Beziehungen wachsen durch irgendwelche Formen von Gespräch - und sei es der Chat bei einer Internetfreundschaft. Beten bedeutet mit Gott zu reden. Das ist kein Selbstgespräch, sondern eine Unterhaltung mit dem Gott, der eine Freundschaft zu uns leben will, eine lebendige Beziehung. Der christliche Autor Richard Foster hat gesagt: »Wir werden die Zeit zum Gebet niemals haben - wir müssen sie uns nehmen!« AusprobierenEine echte Herausforderung - vor allem für Morgenmuffel: Trefft euch in dieser Woche jeden Morgen vor der Schule, tauscht eure Gebetsanliegen aus und betet zusammen! VertiefenIhr könnt jeden Tag allein oder bevor ihr gemeinsam betet einen Bibeltext zum Thema lesen: Psalm 23. Jakobus 5, 16. Psalm 50, 15. Matthäus 7, 7-11. Matthäus 6, 9-13. 2oder3 | Woche 6Einander Schuld bekennen KapierenSich mit unserer Schuld auseinander zu setzen ist nicht sehr angenehm. Lieber winken wir ab und sagen, dass wir nicht so viele Schuldgefühle haben müssen. AusprobierenEgal, ob ihr sie sowieso jede Woche durchgeht oder nicht, nehmt euch in diesem Treffen besonders die Liste mit den »Zehn Fragen für ehrliche Gespräche« vor. Sie erinnert euch an verschiedene Bereiche in eurem Leben, wo solche dunklen Punkte liegen können. VertiefenLest Psalm 25 und Psalm 32 und schreibt auf ein DIN-A4 Blatt, welche Gedanken euch dazu kommen. 2oder3 | Woche 7Kreativ etwas für Jesus tun KapierenAls Jesus auf der Erde umherzog, wurde er bekannt dafür, dass er Menschen Gutes tat. Das hat er für sich selbst als Auftrag gesehen (Lukas 4, 18-21). Er heilte, er sprach mit Menschen, mit denen sonst niemand redete, er gab Leuten zu essen. Wenn wir unser Leben an Jesus abgeben, dann bekommen wir den Heiligen Geist, der uns Jesus immer ähnlicher macht. Liebe zu Menschen und offene Augen für die, die unsere Hilfe brauchen, gehört dazu. In der dritten Woche habt ihr es im Jakobusbrief gelesen: Glaube ohne Werke ist wie ein Duschvorhang aus Maschendraht - oder so ähnlich ... Lest noch mal nach in Jakobus 1, 19-25. Gutes zu tun ist kein Zwang, sondern wir sollen frei dafür sein: 1. Petrus 2, 11-17, denn die Liebe ist es, die die Taten hervorbringt: 1. Johannes 3, 18. Ausprobieren»Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr für mich getan!« (Matthäus 25, 40). Besucht in dieser Woche gemeinsam ein Altenheim. Plant, wohin ihr gehen wollt und fragt am besten vorher an, welche Zeiten günstig sind und vereinbart euren Besuch mit den Pflegern. Dort könnt ihr auch schon einmal nachfragen, womit ihr den alten Leuten eine Freude machen könnt. Sucht zum Beispiel schöne Kurzgeschichten raus und lest den Menschen dort etwas vor. Oder nehmt euch Zeit für Brettspiele. Wenn ihr musikalisch seid, könnt ihr auch eure Instrumente mitbringen. Ihr könnt vorher eure Lieblingsbibelverse auf Kärtchen schreiben und sie den alten Leuten als Erinnerung schenken.
Vertiefen- Schenk jeder Person der du begegnest ein Lächeln. Du wirst erstaunt sein, wie viel man durch Lächeln bewirken kann. Die Welt scheint sich jedes Mal ein bisschen aufzuhellen. - Ist jemand in deiner Familie oder deinem Freundeskreis krank? Dann frag ihn oder sie, ob du dafür beten kannst. Jesus will auch heute noch Menschen gesund machen. Wenn du magst, lege ihm oder ihr einfach die Hand auf die Schulter, und sprich ein kurzes Gebet, in dem du Jesus bittest, dass er heilt. Nicht vergessen, später nachzufragen, ob Jesus etwas verändert hat! - Buchtipp: »Mehr als Millionen« (Brunnen Verlag) von Steffen Kern über die frühere Millionärin Sabine Ball, die aus den USA nach Dresden zog, um dort für Jugendliche sozial zu wirken. 2oder3 | Woche 8Segnungsaktion KapierenGott um Segen zu bitten meint, ihn zu bitten, dass er das Gute im Leben vermehrt. Auch wir sind zum segnen berufen, lest nach in 1. Petrus 3, 9. Und lest zusammen 1. Mose 12, 1-2. Worin soll sich der Segen zeigen? Lest Sprüche 11, 11 (gut zu merken ...) - was kann unser Segen bewirken? Was ist hier das Gegenteil von Segen? Ausprobieren- Zeit für eine echte Segnungsaktion! Schickt euch in dieser Woche jeden Tag gegenseitig einen Segen: per sms, per Postkarte, über einen persönlichen Boten ... Ein Segen aus der Bibel lautet: »Der Segen des Herrn sei über dir! Ich segne dich im Namen des Herrn«. Aber ihr seid sicher so kreativ, dass ihr auch eigene Worte für eure täglichen Blessing-Mails findet! - Oft gibt es am Ende des Gottesdienst einen Segensspruch - als Wunsch und Zusage, dass Gott die einzelnen schützt und beschenkt. Wenn ihr euch trefft, dann ruft euren Pastor an oder jemanden, der für euren Gemeindegottesdienst zuständig ist und fragt, ob ihr am kommenden Sonntag der Gemeinde den Segen zusprechen dürft. Teilt den Text unter euch auf und geht gemeinsam nach vorn. Ein Beispiel ist dieser Segen aus Irland oder ihr könnt im Internet suchen - am schönsten ist es aber, wenn ihr selbst einen schreibt ...: VertiefenLerne 4. Mose 6, 24-26 auswendig - ein sehr alter Segensvers aus der Bibel. 2oder3 | Woche 9Missionarisch leben KapierenBevor Jesus von der Erde ging, hat er seinen Jüngern den entscheidenden Auftrag hinterlassen, dem sie von nun an folgen sollten: Matthäus 28, 19a. Die ganze Apostelgeschichte handelt von nichts anderem, als davon, wie die Jünger diesem Auftrag folgten und die Gute Nachricht von der Versöhnung mit Gott überall verbreiteten. Hat Jesus nur die elf Jünger damals gemeint? Ist der Auftrag heute noch so zentral? Lest 1. Petrus 3, 15. Was bedeutet das für euer Leben? AusprobierenDiese Woche geht es also darum, dass ihr als Jesus-Botschafter aktiv werdet, euch zu erkennen gebt und damit hoffentlich spannende Erfahrungen macht! Eure erste Aufgabe: Versucht euch ganz bewusst in dieser Woche ständig als Jesus-Botschafter zu sehen und zu verhalten. Telefoniert einmal täglich miteinander und erzählt euch von euren Erlebnissen. Folgende Fragen können hilfreich sein: VertiefenIn der guten alten Luther-Bibelübersetzung taucht das Wort »Mission« nicht ein einziges Mal auf - seltsam, oder? Es ist aber an sehr vielen Stellen die Rede davon, dass wir »Gesandte Gottes« sind. Forscht mal nach! Unter www.bibelserver.de findet ihr eine kostenlose Onlinekonkordanz. Dort könnt ihr eine moderne Bibelübersetzung auswählen (z.B. Die Gute Nachricht) und gezielt die Bibel nach Wörtern wie »gesandt« oder »senden« durchsuchen lassen. Versucht mal diese Fragen zu beantworten: Was steht in der Bibel über Jesus, den Gesandten? // Was war/ist das Ziel seiner Sendung? // In welchem Zusammenhang, wohin und wie sendet Jesus seine Nachfolger? // Was bedeutet es für uns gesandt zu sein? 2oder3 | Woche 10Erinnern und weitersagen KapierenWie war eure Botschafter-Aktion? Habt ihr den König würdig repräsentiert? Hattet ihr tolle Gelegenheiten über ihn zu reden? Wenn nicht, lasst euch nicht entmutigen, sondern betet weiter, dass Gott euch Möglichkeiten schenkt und bleibt dran! Lest zusammen Psalm 105, 1-8. AusprobierenUnser Vorschlag für diese Woche: Sprecht mit eurer Gemeindeleitung und fragt, ob ihr beim nächsten Gottesdienst fünf Minuten von dem erzählen dürft, was ihr in den letzten Wochen mit Gott erlebt habt: Erzählt, was ihr über Gott gelernt hat oder wie er durch euch schon gehandelt hat, was ihr mit ihm erlebt habt. Wichtig ist das »E«: Ehrlich und zur Ehre Gottes! Es geht nicht darum, wie toll und mutig ihr seid, und was ihr alles heldenmäßig erlebt habt. Sondern es geht allein um Jesus. Alternatividee: Ihr könnt natürlich auch in eurer Jugendgruppe davon erzählen oder eure Erlebnisse auf ein großes Plakat schreiben und Fotos dazukleben und in der Gemeinde aufhängen oder einen Bericht für euren Gemeinderundbrief schreiben oder ... VertiefenGott ist es, der uns zuallererst liebt. Wir leben allein aus Gottes Gnade. Wir können Gott nichts vorweisen und müssen auch keine Leistungen bringen. Er liebt uns bedingungslos! Trotzdem können und sollen wir unsere Beziehung mit ihm immer wieder überprüfen – durchchecken, ob wir geistlich weitergekommen oder eher stehen geblieben sind. In Galater 5, 22-24 findet ihr eine Liste mit Eigenschaften – genannt die »Früchte des Heiligen Geistes« – die sich super eignet, um solch einen geistlichen Selbstcheck durchzuführen: 2oder3 | Woche 11Kreative Bibelleseaktion III KapierenEin Freund von mir sagt schon seit mindestens zwei Jahren, dass er dringend Sport machen muss. Findet er ziemlich wichtig. Inzwischen plagen ihn Knieschmerzen, sobald der Weg weiter ist als bis zum Auto vor der Tür und ein bisschen Muskelaufbau könnte da Wunder tun. Und fitter würde er auch gern werden. Aber außer grübeln, welche Sportart es denn sein könnte, war da bisher nix. Vielen Leuten geht's genauso mit dem Glauben. Klar würd ich gern mehr wissen - schon um anderen davon erzählen zu können. Klar hätte ich gern einen besseren Draht zu Gott. Klar würde ich gern ein bisschen mehr Power im Glauben erleben. Aber eher so theoretisch. Man müsste ja was tun ... AusprobierenIn dieser Woche gibt's ein bisschen zu lesen - und viel zum Nachdenken und Aufschreiben ... Jede oder jeder von euch sucht sich einen anderen Fünfer-Pack an Versen aus, die ihr in der Woche lest, zum Beispiel an jedem Wochentag einen. Und dann schreibt ihr dazu Gedanken für den andern auf und tausch sie beim nächsten Treffen aus - oder e-mailt sie dem andern vorher. Der dann in der Woche danach in seiner Bibellesezeit jeden Tag einen von diesen Versen und Gedanken lesen darf. (Wenn ihr zu dritt seid, müsst ihr einen kleinen Ringtausch vereinbaren ...). VertiefenDie Bibel hat zwei Teile: Das Alte und das Neue Testament. Für uns Christen ist, wie der Name schon sagt, das am wichtigsten, was mit Jesus Christus zu tun hat. Wir glauben, dass Gott durch den Tod von Jesus am Kreuz und seine Auferstehung eine neue Abmachung mit uns getroffen hat, die auch jetzt noch für uns gilt. Man sagt »Wir leben in der Zeit des Neuen Testaments«. Versucht mal, folgender Frage nachzugehen: Ist das Alte Testament dann eigentlich heute noch für uns aktuell? Fragt euren Pastor oder Jugendleiter, googelt danach oder fragt im christlichen Buchladen nach einem Buch zu diesem Thema. Ein Tipp: Eine bessere Bezeichnung wäre vielleicht Erstes und Zweites Testament ... 2oder3 | Woche 12feiern! KapierenZwölf Wochen seid ihr jetzt dabei. Glückwunsch! Da wird's Zeit zu feiern: weil ihr durchgehalten habt, weil ihr gute Zeiten mit Gott hattet, weil ihr euch jetzt noch besser kennt, weil ihr eure Glaubensmuskeln gestärkt habt - und weil Gott feiern liebt! Dafür braucht man sich nur mal die ganzen Feste angucken, die mehrmals im Jahr über mehrere Tage in Israel liefen. Und Jesus hat sein erstes Wunder schließlich bei einer großen Hochzeitsparty getan und für den Weinnachschub gesorgt (Johannes 2) und aus einer Predigtveranstaltung hat er gleich ein großes Picknick für alle gemacht und mit Brot und Fisch die Verpflegung vermehrt (Matthäus 15). Im wahrscheinlich bekanntesten Gleichnis, das Jesus erzählt hat - der Geschichte vom verlorenen Sohn und dem, der zu Hause blieb - wird zum Happy End ein großes Fest gefeiert. AusprobierenJesus hat vor allem mit Leuten gefeiert, die nicht besonders fromm waren. Und als Matthäus Gott zum Chef seines Lebens machte, hat er als Erstes alle seine Freunde eingeladen und eine Party geschmissen (Lukas 5, 27-32). Heute habt ihr Zeit eine Fete zu organisieren. Das Coolste wäre natürlich, ihr ladet Freunde aus eurer Schule, dem Sportverein, der Nachbarschaft oder irgendwelche anderen Leute ein, die Jesus noch nicht kennen und erzählt ihnen kurz, was ihr feiert und warum. Ihr könnt mit Chips und Cola Musik hören - oder euch etwas Originelles ausdenken ... VertiefenWenn ihr in der letzten Woche füreinander Gedanken aufgeschrieben habt, dann tauscht eure Notizen heute aus - und ihr könnt in der nächsten Woche entdecken, was der oder die andere für Ideen über Gott und seine Worte hat! Jetzt wird's natürlich auch Zeit zu überlegen, wie es weitergeht: Wollt ihr euch weitertreffen? Ihr könntet zum Beispiel mit dem soeben druckfrisch erschienenen Jüngerschaftskurs für Teens weitermachen: »Leben mit Jesus ... Leben mit Biss - Jüngerschaftskurs 4 Teens« von André Wilkes, SCM R. Brockhaus. Oder vielleicht hat euer Coach eine Idee? |