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Leuchtende Augen am Schreibtisch

Porträt Dr. Ulrich Wendel | Chefredaktor Faszination Bibel

Ich sitze als frischgebackener Redaktor an meinem Schreibtisch und lese Artikel. Einen nach dem anderen. Sie sind von Theologen, die etwas in ihrer Bibel entdeckt haben, das sie staunen liess. Aber auch Berichte von völlig normalen Christen sind dabei, die ihre Bibelerfahrung teilen. Ich bin berührt: Was für Kostbarkeiten! Frauen und Männer erzählen, wie die Bibel sie durch harte Zeiten getragen hat. Aber auch, wie steile Bibelverse zur zusätzlichen, schier unerträglichen Last wurden. Solche unfrisierten Berichte tun gut. Fachleute entführen mich nach Galiläa und lassen mir Lichter aufgehen: So habe ich diesen Bibeltext noch nie gesehen! Meine Augen fangen an zu leuchten ... •– mehr

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15 Jahre teensmag | Verein Jugendzeitschrift Teens
1990 bis 1994
1995 bis 2000
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15 Jahre teensmag - eine Biografie

1985 erblickte der teensmag-Vorgänger TEENS das Licht der Welt. Davon konnten aber in den ersten Jahren nur die Schweizer Teens profitieren. Seit 1995 gibt es teensmag als internationales Produkt einer deutschen und einer Schweizer Redaktion. Hier haben wir ein paar Rosinen aus den ersten 15 Jahren rausgepickt. Ein Rückblick in die bewegende Geschichte eines aussergewöhnlichen Magazins.

1983
Von ein paar evangelischen Gemeinden in der Schweiz wird die Zeitschrift »Deine Jugend« herausgegeben. Um die Abozahlen zu erhöhen packt Daniel Kohli, der Verantwortliche dieser Zeitschrift, das Projekt »Neue Jugendzeitschrift« an und knüpft Beziehungen und Kontakte.
 
teens-19851985
TEENS geht in Zusammenarbeit mit dem Bund Evangelischer Schweizer Jungscharen (BESJ) zum ersten Mal in Druck. Das Heft im Format DIN-A5 erscheint sechsmal im Jahr. Mit dabei im Büro ist »Viktor« (ein Computer), auf dem die Abos verwaltet werden. Die ersten Rechnungen werden auf dem Wohnzimmertisch bis tief in die Nacht hinein verpackt.
 
teens-19861986
Ein Auszug aus einem Leserbrief in der Nummer 1 vom Februar 1986: »Warum muss die ganze Darstellung so brav, so zurückhaltend, so grafisch einfach und amateurhaft sein? In eurer Dezember-Ausgabe ist ein Artikel über Bravo usw. Dort sagen die Teenager ganz klar, was sie anspricht! Und was macht die TEENS-Redaktion? Sie geht fast nicht darauf ein und bleibt bei ihrem unscheinbaren, klein karierten Stil ...«
 
teens-19871987
In der Nummer 2/1987 startet TEENS die Rubrik »Der Arzt gibt Auskunft« mit Dr. Jost. Die erste beantwortete Frage kommt von Monika , 15 (Name geändert): »Heute ist Sex unter 16- bis 20-Jährigen nichts anderes mehr. Ich habe dazu eine Frage: Ist das eigentlich Sünde vor Gott?« Als Grand-Prix-d'Eurovision-Kandidatin wird in derselben Ausgabe nicht etwa Stefan Raab, sondern Monika Quinter, 23, interviewt.
 
teens-19881988
Alles wird neu: TEENS kommt weg von den von Hand zusammengeschnipselten Seiten und wird auf dem Computer gestaltet. Thomas Aerni, ein Schüler des ersten verantwortlichen TEENS-Redakteurs und Jungscharsekretärs Walter Müller, ist dabei federführend. TEENS erscheint jetzt monatlich mit einer Sommerdoppelnummer auf knapp DIN-A4-Grösse und 32 Seiten. Die Nummer 4/1998 zum Thema »Umweltschutz« kommt ganz in Altpapier daher. Passend zum Heftthema »Frisuren« kleben die Redakteure in einer Klebeaktion einen Kamm in die ca. 5.000 Hefte der Sommerausgabe . Im Herbst startet TEENS-extra, eine vierseitige Beilage mit Angeboten und Kontakten. Die Weihnachtsausgabe muss vor dem Lesen wie ein Weihnachtspaket aufgeschnitten werden.
 
teens-19891989
Das »Songbook«, eine feste Rubrik, wo bis im 2005 Songs mit Noten veröffentlicht wurden, hat seine tiefen Wurzeln: In der Fastnachtsnummer ist der Oldie »Wir tragen viele Masken« abgedruckt ... Die Sommerausgabe enthält eine TEENS-Freude-Nummer mit Texten und Bilder zum Sich-Freuen. Gleich danach folgt eine Ausgabe mit dem am häufigsten erschienen TEENS-Heftthema seit es TEENS/teensmag gibt: »Ich liebe dich«!